Jürgen Bonk - Fotoschule - Grundlagen Foto- + Kameratechnik


Mein Name ist Jürgen Bonk, als Autodidakt habe ich mir im Bereich der Fotografie, im laufe der Jahre ein profundes Wissen aneignen können. Einer Stelle als Dozent verdanke ich zahlreiche Fotokurse, in denen ich mein Wissen zu Analogzeiten erfolgreich weitergeben und auch weiter ausbauen durfte. Um mich stetig weiter entwickeln zu können, wurde ich Mitglied eines recht erfolgreichen Fotoclubs. Dadurch hatte ich auch die Möglichkeit, an Wettbewerben (teilweise sehr erfolgreich) teilnehmen zu können. Sowie ein vollwertiges Fotostudio mit Blitzanlage kennen und nutzen zu lernen.

Meine fotografische Laufbahn begann bereits in den frühen 60ern. Als Teenager durfte ich die Agfa Isolette meines Vaters nutzen. Dies war eine Rollfilmkamera und besaß noch keinen Belichtungsmesser. Damals wurde noch hauptsächlich in SW fotografiert, die Farbfotografie kam gerade erst aus den Kinderschuhen und war noch sehr teuer. Der nicht vorhandene Belichtungsmesser hat mir seiner Zeit enorm gute Dienste geleistet. Da man so darauf angewiesen war, die Lichtverhältnisse wärend der Aufnahme einschätzen zu lernen, habe ich bis heute ein ausgezeichnetes Gefühl für Lichtstimmungen und die Einschätzung von Blenden/Zeitkombinationen erreichen können. Mittlerweile wurden auch die Farbfilme erschwinglicher und die ersten Kompaktkameras kamen auf den Markt. Im Laufe der Zeit wurden diverse Filmformate entwickelt und traten in Konkurenz zueinander. Ich habe so ziemlich alle Entwicklungen in Bezug auf Kamera- und Filmtypen mitgemacht und ausprobiert. Im laufe der Jahre sind fast alle wieder verschwunden und der Kleinbildfilm (135er) hat sich durchgesetzt. Ab etwa 1967 waren dann auch die Kleinbild-Spiegelreflexkameras für die Allgemeinheit erschwinglich geworden. Diese Kameras habe ich natürlich mit großem Interesse verfolgt und davon geträumt, bald auch so eine zu besitzen. Im Jahre 1970 war es dann endlich so weit, ich hatte lange gespart und konnte mir voller Stolz meine erste SLR-Kamera kaufen. Eine „Revueflex E“, eine voll mechanische Kamera mit Nachführbelichtungsmesser – sie wurde zwar über ein Versandhaus vertrieben, aber ich war stolz wie Oscar. Nun begann für mich ein neues Zeitalter. Ich habe alles wissenswerte in mich hinein gesogen und alles gleich mit meiner Kamera ausprobiert. Natürlich gab es anfangs mehr Frust als Lust, aber mich hatte die Fotografie so infiziert, dass ich mit jeder Niederlage nur noch intensiver in die Thematik eingestiegen bin. Ich habe fast 10 Jahre gebraucht, um so langsam alle Zusammenhänge zu begreifen und meine Aufnahmen nun auch gezielt gestalten zu können. Mein ständiger und zuverlässiger Begleiter in all den Jahren war immer noch meine „Revueflex E“. Heute steht sie immer noch funktionstüchtig in meiner kleinen Fotovitrine. Zwar habe ich schon hin und wieder auf neuere Kameras am Fotografenhimmel geschielt, aber so lange ich immer noch nicht alle Möglichkeiten meiner Kamera ausschöpfen konnte, habe ich standhaft wiederstanden. 1980 war es dann allerdings so weit, mein Verlangen nach einer Neuen mußte endlich gestillt werden. Denn seit 1978 gab es eine kleine Revolution auf dem Kameramarkt. Canon hatte seine A-1 vorgestellt, ein Traum von einer Kamera für jeden Hobbyfotografen. Nach ca. 1,5 Jahren des wartens und sparens war es nun an der Zeit und mein treuer Begleiter wurde durch einen Nachfolger abgelöst. In den nächsten Jahren kamen zwar noch ein paar Kameras hinzu, aber die Canon A-1 war und blieb mein Favorit. Selbst als Jahre später ebenfalls eine Canon T-90 den Weg in meinen Bestand fand, konnte diese die A-1 nicht gänzlich verdrängen. Mittlerweile war meine Ausrüstung auch schon auf ein beachtliches Maß angewachsen und ich konnte wärend zahlreicher Fotoshootings immer neue Herausforderungen lernen und meistern. Für ein noch effektiveres arbeiten, kam dann auch noch eine 6x6-Kamera aus dem Hause Zenza-Bronica in meinen Bestand. Damit war ich über viele Jahre bestens ausgerüstet und allen Situationen gewachsen. Die Aera der Autofokus-Kameras habe ich erst gar nicht mitgemacht, ich wollte lieber selbst über die Schärfe bestimmen und mich nicht mit den teils unzulänglichen AFs auseinander setzen.

Seit 2004 versuchte ich auch zaghaft in die digitale Welt der Fotografie einzutauchen. Anfangs mit sehr geringer Befriedigung, die Qualität konnte mich nicht so recht überzeugen. Nach einigen Kamerawechseln aus dem Kompakt- und Bridgebereich bin ich dann 2008 in die DSLR-Welt eingetaucht. Meinen guten Erfahrungen folgend wurde es natürlich eine Canon EOS 40D. Leider konnte Canon nach meiner Meinung nicht an die analogen Zeiten anknüpfen, so dass ich schon 2009 einen kompletten Systemwechsel hin zu Pentax vollzogen habe. Hier wurde es eine K20D, welche sich mehr an die Bedürfnisse von Fotografen anlehnt. Und damit bin ich erst mal noch ganz zufrieden.

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